


James Dean – Porsche 550 Spyder
Die letzte Fahrt · Kalifornien 1955 · Startnummer 130

Die Geschichte hinter dem Bild
Kalifornien, 30. September 1955. James Dean ist mit seinem silbernen Porsche 550 Spyder auf dem Weg zu einem Autorennen in Salinas. Neben ihm sitzt der deutsche Porsche-Mechaniker Rolf Wütherich. Der erst wenige Tage alte Rennwagen soll auf der Fahrt für seinen bevorstehenden Renneinsatz eingefahren werden.
Dean hatte seinen Porsche 356 Speedster erst wenige Tage zuvor gegen den wesentlich kompromissloseren 550 Spyder eingetauscht. Eigentlich wollte er mit der Startnummer 13 antreten. Doch die amerikanischen Automobilclubs weigerten sich aus Aberglauben, diese Nummer zu vergeben. Dean machte daraus kurzerhand die 130 – jene Zahl, die heute untrennbar mit seinem Porsche 550 Spyder verbunden ist. Auf dem Heck trug der Wagen zudem den Schriftzug „Little Bastard“.
Am frühen Abend erreicht der Porsche die Gegend bei Cholame. An der Kreuzung der California State Routes 46 und 41 kollidiert der 550 Spyder mit einem entgegenkommenden Ford. James Dean stirbt an den Folgen des Unfalls, Rolf Wütherich überlebt schwer verletzt. Dean war gerade 24 Jahre alt.
Mein Gemälde zeigt nicht den Unfall, sondern einen Moment davor: James Dean am Steuer seines Porsche 550 Spyder, Rolf Wütherich neben ihm. Gerade das Wissen um das, was wenige Stunden später geschehen sollte, verleiht dieser eigentlich alltäglichen Szene ihre besondere Intensität. Für mich steht das Bild für die Faszination des Motorsports, aber auch für die Verletzlichkeit einer Epoche, in der Geschwindigkeit und Gefahr unmittelbar miteinander verbunden waren.
Porsche 550 Spyder · James Dean · 1955
Startnummer 130 · „Little Bastard“
Originalgemälde von Roland Pfister
Acryl auf Leinwand · 120 x 80 cm
Unikat · Original erhältlich
Preis: CHF 6’500.–